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Freitag, 8. Juli 2022

zitiert

 "Liebst du mich?", fragte Alice. 

"Nein, ich liebe dich nicht", antwortete das weiße Kaninchen.

Alice runzelte die Stirn und legte ihre Hände zusammen, wie sie es immer tat, wenn sie verletzt war.

"Siehst du", erwiderte das weiße Kaninchen.

Jetzt wirst du dich fragen, was dich so unvollkommen macht und was du falsch gemacht hast, damit ich dich nicht wenigstens ein wenig lieben kann.

Weißt du, deshalb kann ich dich nicht lieben.

Du wirst nicht immer geliebt werden Alice, es wird Tage geben, an denen andere müde und gelangweilt vom Leben sind, ihre Köpfe in den Wolken haben und dich verletzen werden. 

Weil Menschen so sind, verletzen sie sich immer gegenseitig, sei es durch Nachlässigkeit, Missverständnisse oder Konflikte mit sich selbst.

Wenn sie sich selbst nicht lieben, zumindest ein wenig, wenn sie keinen Brustpanzer der Selbstliebe und des Glücks um Ihr Herz schaffen, wird das schwache Unbehagen, das von anderen verursacht wird, tödlich und zerstört sie.

Als ich dich das erste Mal sah, schloss ich einen Pakt mit mir selbst: "Ich werde es vermeiden, dich zu lieben, bis du lernst, dich selbst zu lieben."

 

Lewis Carrol, "Alice im Wunderland"

 

Freitag, 25. Januar 2019

ich atme dich ein

 
 
Ich atme dich ein
und nie wieder aus.
Schließ' dich in mein Herz.
Lass dich nicht mehr raus.
Ich trage dich bei mir
in meiner Brust.
Hätt' alle Wege verändert.
Hätt' ich sie vorher gewusst.
Jetzt steh ich am Ufer.
Die Flut unter mir.
Das Wasser zum Hals.
Warum bist du nicht hier.
 
-Philipp Poisel, Eiserner Steg

Sonntag, 12. August 2018

Montag, 31. Juli 2017

Magische Mottos - Juli: Liebe



 Das Motto von Paleicas Magischen Mottos lautet im Juli: Liebe! Ein Motto das für viele wohl ziemlich einfach umzusetzen ist, die in einer Beziehung/Partnerschaft leben..ja..die Singles müssen da wohl etwas kreativ werden...


diese Blumen hat mir mein bester Freund einmal geschenkt, bisher ist er der einzige Mann der mir Blumen schenkte!

ein Herz in einer Sellerieknolle, verrückt oder?

dieses Herz blieb zurück, als die Tasse Tee leer war

Liebesschlösser an der Rehberger Brücke in Oberhausen, Kamera: Canonet 28

die beiden hatten sich ziemlich doll lieb

Freitag, 31. März 2017

Zitat

Wenn du liebst, verändert sich die Welt.
Nur etwas kann verhindern, dass wir unsere Träume verwirklichen:
unsere eigene Angst.
 (Paulo Coelho)

Montag, 27. März 2017

berührend

bis gerade wusste ich nicht wie es heißt..doch ging es mir nicht mehr aus dem Kopf..welch passender Titel für ein Lied, das so gefühlvoll ist, dass es mich zu Tränen rührt!

Mittwoch, 22. März 2017

ausgelesen: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

endlich, endlich habe ich es ausgelesen. Ich muss sagen: Rilke und ich, wir sind keine Freunde geworden, zumindest nicht durch diesen Roman.

erschienen ist das Buch, das in Tagebuchform verfasst ist, im Jahre 1910 und angeblich (laut Klappentext) hat es das Paris-Bild von Generationen geprägt.

lesen wollte ich es, weil ich einst im Deutsch Leistungskurs auf dem Gymnasium einen Auszug analysieren sollte (ich glaube sogar innerhalb einer Klausur) und fand es damals sehr unverständlich und metaphorisch und ehrlich gesagt: mein Gedanke, ich könne es jetzt, mehr als 10 Jahre später, besser begreifen worum es überhaupt geht, ging leider nicht auf.

es handelt von dem dänischen Adligen Malte Laurids Brigge, der nach Paris kommt, um zu schreiben bzw. Dichter zu werden, doch irgendwie werden immer wieder Kindheitserinnerungen eingeschoben, Erinnerungen an Geistbegegnungen und Begnungen mit einer Frau namens Abelone, die vielleicht auch nur ein Geist war?

zwischendurch habe ich einige Passagen verstehen können, diese ergaben dann Sinn, doch scheint alles irgendwie unzusammenhängend und ohne Sinn zusammengeschrieben, Bruchstücke, die sich nicht zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen..oder ich bin schlicht und einfach nicht intelektuell genug, um das ganze zu durchblicken.

ich bin froh, es dennoch zuende gelesen zu haben, denn zum Schluss gibt es einige Passagen, die mich persönlich in meiner derzeitigen Lebenssituation ansprechen, fast schon schicksalhaft berühreren:

Der Tau ist ein anderer, aber die Sterne sind noch die Sterne deiner Nächte. Oder ist nicht die Welt überhaupt von dir? denn wie oft hast du sie in Brand gesteckt mit deiner Liebe und hast sie lodern sehen und aufbrennen und hast sie heimlich durch eine andere ersetzt, wenn alle schliefen. Du fühltest dich so recht im Einklang mit Gott, wenn du jeden Morgen eine neue Erde von ihm verlangtest, damit doch alle drankämen, die er gemacht hatte. Es kam dir armsälig vor, sie zu schonen und auszubessern, du verbrauchtest sie und hieltest die Hände hin um immer noch Welt. Denn deine Liebe war allem gewachsen.

Diese Liebende ward ihm auferlegt, und er hat sie nicht bestanden. Was heißt es, daß er nicht hat erwidern können? Solche Liebe bedarf keiner Erwiderung, sie hat Lockruf und Antwort in sich; sie erhört sich selbst.

Das Schicksal liebt es, Muster und Figuren zu erfinden. Seine Schwierigkeit beruht im Komplizierten. Das Leben selbst aber ist schwer aus Einfachheit. Es hat nur ein paar Dinge von uns nicht angemessener Größe. Der Heilige, indem er das Schicksal ablehnt, wählt diese, Gott gegenüber. Daß aber die Frau, ihrer Natur nach, in Bezug auf den Mann die gleiche Wahl treffen muß, ruft das Verhängnis aller Liebesbeziehungen herauf: entschlossen und schicksalslos, wie eine Ewige, steht sie neben ihm, der sich verwandelt. Immer übertrifft die Liebende den Geliebten, weil das Leben größer ist als das Schicksal. Ihre Hingabe will unermeßlich sein: dies ist ihr Glück. Das namenlose Leid ihrer Liebe aber ist immer dieses gewesen: daß von ihr verlangt wird, diese Hingabe zu beschränken.
[...]wo von dem Herzen die Rede war, das dreizehn Jahre lang wie ein Kolben über dem Schmerzfeuer nur dazu gedient hatte, das Wasser der Bitternis für die Augen zu destillieren;


Er kennt auf einmal dieses entschlossene Herz, das bereit war, die ganze Liebe zu leisten bis ans Ende. Es wundert ihn nicht, daß man es verkannte; daß man in dieser überaus künftigen Liebenden nur das Übermaß sah, nicht die neue Maßeinheit von Liebe und Herzleid. Daß man die Inschrift ihres Daseins auslegte wie sie damals gerade glaubhaft war, daß man ihr endlich den Tod derjenigen zuschrieb, die der Gott einzeln anreizt, aus sich hinauszulieben ohne Erwiderung. Vielleicht waren selbst unter den von ihr gebildeten Freundinnen solche, die es nicht begriffen: daß sie auf der Höhe ihres Handelns nicht um einen klagte, der ihre Umarmung offen ließ, sondern um den nicht mehr Möglichen, der ihrer Liebe gewachsen war.
Geliebtsein heißt aufbrennen. Lieben ist: Leuchten mit unerschöpflichem Öle. Geliebtwerden ist vergehen, Lieben ist dauern.

Nein, er wird fortgehen. [...] Fortgehen für immer. Viel später erst wird ihm klar werden, wie sehr er sich damals vornahm, niemals zu lieben, um keinen in die entsetzliche Lage zu bringen, geliebt zu sein. Jahre hernach fällt es ihm ein und, wie andere Vorsätze, so ist auch dieser unmöglich gewesen. Denn er hat geliebt und wieder geliebt in seiner Einsamkeit; jedesmal mit Verschwendung seiner ganzen Natur und unter unsäglicher Angst um die Freiheit des andern. Langsam hat er gelernt, den geliebten Gegenstand mit den Strahlen seines Gefühls zu durchscheinen, statt ihn darin zu verzehren. Und er war verwöhnt von dem Entzücken, durch die immer transparentere Gestalt der Geliebten die Weiten zu erkennen, die sie seinem unendlichen Besitzenwollen auftat.
Wie konnte er dann nächtelang weinen vor Sehnsucht, selbst so durchleuchtet zu sein. Aber eine Geliebte, die nachgiebt, ist noch lang keine Liebende. [...] Denn er hatte die Hoffnung nicht mehr, die Liebende zu erleben, die ihn durchbrach.

Denn über ihn, der sich für immer hatte verhalten wollen, kam noch einmal das anwachsende Nichtanderskönnen seines Herzens. Und diesmal hoffte er auf Erhörung. Sein ganzes, im langen Alleinsein ahnend und unbeirrbar gewordenes Wesen versprach ihm, daß jener, den er jetzt meinte, zu lieben verstünde mit durchdringender, strahlender Liebe.

Montag, 20. März 2017

citation

Home is not a person or a place but a feeling you can't get back.
(Noah Gundersen - First Defeat)

Montag, 5. Oktober 2015

cited



In our daily life, we feel happy when someone smiles and treats us with affection. But if they frown we feel uncomfortable. This is a sign that we need friends. Friendship doesn’t depend on fame, money or physical strength. It’s based on trust and trust depends on love and affection. Therefore, love and affection are important if we are to live a happy life.

-Dalai Lama

Mittwoch, 30. September 2015

how love should be






I will love you when
 you are a still day.
I will love you when
you are a hurricane.

-Clementine von Radics

Sonntag, 17. Mai 2015

In Chains.

The way you move
Has got me yearning
The way you move
Has left me burning

I know you know what you're doing to me
I know my hands will never be free
I know what it's like to be
In chains

The way you move
Is meant to haunt me
The way you move
To tempt and taunt me

I know you knew on the day you were born
I know somehow I should've been warned
I know I walk every midnight till dawn
In chains

In chains
I'm in chains
In chains
I'm in chains

You've got me dying for you
It's you that I'm living through
You've got me praying to you, saying to you
Anything you want me to
You've got me reaching for you
My soul's beseeching me to
You've got me singing to you, bringing to you
Anything you ask me to

The way you move
Is mesmerizing
The way you move
It's hypnotizing

I know I crumble when you are around
Stutter, mumble, a pitiful sound
Stagger, stumble, shackled and bound
In chains

In chains
I'm in chains
In chains
I'm in chains

You've got me dying for you
It's you that I'm living through
You've got me praying to you, saying to you
Anything you want me to
You've got me reaching for you
My soul's beseeching me to
You've got me singing to you, bringing to you
Anything you ask me to

I'm in chains
In chains
I'm in chains
In chains
I'm in chains
In chains
I'm in chains
 
(Depeche Mode - In Chains)

Freitag, 3. April 2015

versteht ihr es ?

bin soeben über das folgende orientalische Sprichwort gestolpert und ehrlich gesagt: ich verstehe es nicht so richtig.


Die Liebe ist ein scheuer Vogel, der den Schlüssel deines Gefängnisses um seinen Hals trägt.

Versteht ihr diesen Ausspruch ?

Samstag, 10. Januar 2015

Look at the stars
Look how they shine for you
And everything you do
Yeah, they were all yellow

I came along
I wrote a song for you
And all the things you do
And it was called Yellow

So then I took my turn
Oh, what a thing to've done
And it was all yellow

Your skin
Oh, yeah, your skin and bones
Turn into something beautiful
Do you know
You know I love you so?
You know I love you so?


I swam across
I jumped across for you
Oh, what a thing to do
'Cos you were all yellow

I drew a line
I drew a line for you
Oh, what a thing to do
And it was all yellow

And your skin
Oh, yeah, your skin and bones
Turn into something beautiful
Do you know
For you I'd bleed myself dry?
For you I'd bleed myself dry?

It's true
Look how they shine for you
Look how they shine for you
Look how they shine for

Look how they shine for you
Look how they shine for you
Look how they shine

Look at the stars
Look how they shine for you
And all the things that you do

(Coldplay - Yellow)

Montag, 15. Dezember 2014

im Versagen ein Sieger

In ihrem Herz da lodern Flammen, doch ihre Augen sind so tot, ihr Gesicht spricht eine fremde falsche Sprache,Chaos im Kopf, Kribbeln im Bauch.

Frühmorgens schlüpft sie in das Kostüm, streift es an wie eine Hülle, Kumpel steht auf ihrer Stirn geschrieben.

Dann taucht sie ein in die Dunkelheit, fremde, Gesichter, fremde Gassen, Tag für Tag.

Der Gang unsicher, die Stimme zaghaft, sie fühlt sich nackt, eine beschämende Nacktheit, ein jeder weiß Bescheid.

Ihr Lachen klingt so aufgesetzt,Anspannung scheint ihr Motto, denn  er ist ihr Sand im Getriebe der Gedankenmaschine und seine Augen strahlen, schaut er sie an fühlt sie den Boden unter ihren Füßen verlieren, ihr Körper kein Ganzes, schwimmende Körperteile im Äther.

"Auf ! Auf ! Wähl dir deine Waffen aus !" doch Stärke, Eloquenz und Souveränität verrauchen ungenutzt, zurück bleibt nur ein fader bleierner Geschmack und einige ungeweinte Tränen.

Freitag, 12. September 2014

Mittwoch, 10. September 2014

cited




You've got a heart as loud as lions, so why let your voice be tamed ?

(Emelie Sandé - Read all about it)

Sonntag, 7. September 2014

Listen-Liebe: Filme

meine Lieblingsfilme, die finde ich sogar so gut, die kann ich mir z.T.  immer wieder angucken:

  • Lost in Translation (absoluter Lieblingsfilm)
  • My Name Is Khan
  • Slumdog  Millionaire
  • 23 - Nichts ist so wie es scheint
  • Taxi (alle Teile)
  • Harry Potter (alle Teile)
  • 10 Dinge die ich an dir hasse
  • Schlaflos in Seattle
  • Was nützt die Liebe in Gedanken
  • Die fetten Jahre sind vorbei
  • Anatomie
  • pina
  • Was tun wenn's brennt
  • Lola rennt (den liebe ich seeeeehr !)
  • Number 23
  • The Motorcycle Diaries
  • Alice im Wunderland (aber nur in der Zeichentrickversion von Disney)
  • True (Kurzfilm, Episode aus Paris, je t’aime)
  • Grasgeflüster
  • Als das Meer verschwand (ganz ganz toll !)
  • Sleepy Hollow (einfach grandios)
  • Zurück in die Zukunft (alle Teile; KULT !)
  • Blair Witch Project
  • Akte X - Der Film
  • Loriots "Pappa ante portas" & "Ödipussy"
  • das vergessene Leben

    einige Filme habe ich bestimmt noch vergessen, andere die ich mochte kann ich mir nicht mehr angucken (meist aufgrund dessen, da Matthias Schweighöfer mitspielt und der mich an einen miesen Exfreund erinnert, Bsp.: Soloalbum)
    außerdem mag ich noch Pulp Fiction und Der Krieger und die Kaiserin (von Tom Tykwer, komplett in Wuppertal gedreht)

Samstag, 2. August 2014

nekredeme

...andererseits glaube ich nicht, dass da draußen ein Mensch existieren könnte, der mich zur Gänze begreifen, erfassen und verstehen kann.

der bei denselben Songs dasselbe empfindet wie ich, der melancholisch bei Tasmin Archer's "Sleeping Satellite" wird oder bei so manchem Song ein Hochgefühl empfindet und euphorisch wird, dass man die ganze Welt umarmen möchte.

der Sehnsucht nach den gleichen monumentalen Landschaften empfindet, die ihm das Gefühl verleihen, am Leben zu sein, nicht nur dahin zu vegetieren.

der sich auch in der heutigen Zeit " fehl am Platz" fühlt und sich nach vergangenen Zeiten sehnt, sich wünscht die wirklich groartigen Momente miterlebt zu haben, wie z.B. die erste Mondlandung.

jemand der weise ist, jemand der mich so mag wie ich bin, obwohl er mich kennt, jemand der an mich glaubt und an den ich glauben kann, jemand der mich nicht enttäuscht, jemand der mich vor Glück zum Weinen bringt, nicht vor Schmerz.

jemand bei dem ich keine großen Worte brauche und der dennoch fühlt und weiß, was ich empfinde und denke, jemand mit dem es sich lohnt zu Schweigen.

ich weiß, dass es diesen Menschen nicht gibt. ich bin einfach zu einzigartig und wie oft wünsche ich mir einfach gewöhnlich zu sein, nicht diese großen Empfindungen und diese ganze Poeterei mit mir herumzutragen.

bist du da draußen ?

Donnerstag, 24. April 2014

Das nenn' ich mal 'n Zitat !

Before you marry a person
you should first make them use a computer with slow internet
 to see who they really are.

(Will Ferrell)