Mittwoch, 29. November 2017

Magische Mottos - November: Streetart



Das Novembermotto von Paleicas Magischen Mottos 2017 lautet Streetart, ein Thema welches man ganz unterschiedlich interpretieren und damit spielen kann.

Bei Streetart denke ich vor allem an Graffitti, je nachdem können die ja auch richtig kunstvoll sein, leider jedoch ist vieles einfach nur Geschmiere.
Ich präsentiere hier ein breite Auswahl mit ganz verschiedenen Aspekten, was mir zum Thema Streetart vor die Linse geriet (wie immer werden die Fotos noch größer wenn man sie anklickt):

Schild in Hagen

Wuppertal-Elberfeld

Wuppertal-Elberfeld

Wuppertal-Elberfeld

Wuppertal-Elberfeld

Wupperweg am Arrenberg (Wuppertal)

..was man halt so sieht, wenn Sperrmüll ist..

(Kamera: Disderi Robot 3)

Wuppertal-Barmen

Wuppertal-Barmen (Film vorher in Kaffee gekocht)

ein Haus in Athen, leider sehen dort viele Häuser so aus

Wuppertal-Arrenberg


Montag, 27. November 2017

Bryozoen-Fossil stellt missing link dar

Geowissenschaftler der University of Chicago entdeckten in einem Bryozoenfossil des Natural History Museums London den missing link in der Evolution der Bryozoen (Moostierchen), der Wissenschaftlern schon lange fehlte..
Zu Ehren dieser Entdeckung wurde das Fossil nach den beiden benannt!

Lies hier den ganzen Artikel zum Thema!

Freitag, 17. November 2017

ausgelesen: Gudrun Pausewang - Die Wolke

es war noch Sommer als ich diesen Jugendroman von Gudrun Pausewang (*1928) las.

erschienen ist "Die Wolke" im Jahre 1987 als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl unweit der ukrainischen Stadt Prypjat.

Der Roman ist fiktiv und schildert das Schicksal des 14-jährigen Strahlenopfers Janna-Berta  nach einem Super-GAU in einem hessischen Kernkraftwerk (Grafenrheinfeld).

Die Handlung beginnt in Janna-Bertas Schule in der der Unterricht durch den Katastrophenalarm unterbrochen wird. Panik bricht aus und Janna-Berta begibt sich nach Hause (im Ort Schlitz bei Fulda) zu ihrem kleinen Bruder Uli der sich auf Anraten seiner Tante (und den polizeilichen Durchsagen im Radio) bereits im Keller eingerichtet hat, ihre Eltern sind an dem Tag nicht zu hause und ihre Großeltern vereist.
Ihre unmittelbaren Nachbarn begegnen Janna-Berta auf ihrem Heimweg, sie alle sind bereits auf der Flucht vor der Wolke..
Hin- und hergerissen ob sie im Keller bleiben oder auch flüchten sollen, zögern Uli und seine Schwester zunächst, treten jedoch später die Flucht auf ihren Rädern an, doch überall wohin sie kommen herrscht Chaos, Hektik, Aufbruchstimmung und die Menschen flüchten um ihr Leben, es herrschen Mord und Totschlag und auch Uli soll die Flucht tragischerweise nicht überleben..
traumatisiert und vollkommen entkräftet, mit dem Willen den toten Bruder zu beerdigen, gerät sie schließlich in den radioaktiven Regen, die Wolke hat sie eingeholt.

Sie landet  in einem  improvisierten Krankenhaus ihr neues Zuhause und muss dort viele Schicksalsschläge erleben, aus dem Fernsehen und den Erzählungn eines Krankenpflegers erfährt sie schließlich das gesamte Ausmaß der Katastrophe und wie viele Menschen auf der Flucht entweder umgekommen oder selbst verstrahlt wurde. Auch sie selbst zeigt später Symptome der Strahlenkrankheit, kann aber überleben und wird schließlich dank einer Suchkartei von einer ihrer Tanten abgeholt, mit der sie sich aber nicht versteht und so kommt sie schließlich bei ihrer anderen Tante, die selbst schwere Schäden davongetragen hat, mitgenommen und baut sich dort mit anderen Hibakushas (in Anlehnung an die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki) ein neues Leben auf, auch dort erst erfährt sie, dass sie die einzige Überlebende ihrer unmittelbaren Familie ist (von den Großeltern die auf Mallorca weilen abgesehen) und wie die Regierung mit den Folgen der Katastrophe umgeht..

Am Ende sind auch die Großeltern wieder zurück und wohnen nichtsahnehnd in ihrem alten Haus in Schlitz. Janna-Berta kehrt zu ihnen zurück (das Haus liegt in Sperrzone 3, gilt also irgendwann wieder als bewohnbar) und will zunächst die Großeltern in Unkenntnis halten, doch als ihr Opa anfängt das Großkatastrophenmärchen das man ihnen aufgetischt habe, anzuprangern, beginnt sie schließlich zu erzählen..

Gudrun Pausewang versucht darzustellen, was passieren könnte, wenn ein Super-GAU wie die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (1986) bei uns passieren würde  und es gelingt ihr, dieses Ereignis mit schonungsloser Eindringlichkeit zu vermitteln, sie zeichnet ein wahres Bild des Grauens, das bewegender nicht sein könnte.

Ich bin der Ansicht dieses Werk sollte wesentlich öfter in Schulen und auch von Erwachsenen gelesen werden, denn nur den wenigsten wird bewusst sein, was Kernkraft anrichten kann, wenn mal ein Störfall auftritt!

Das Buch wurde im Jahre 2006 für eine Verfilmung adaptiert. Gudrun Pausewang erhielt für ihr Werk 1988 den Jugendliteraturpreis und letztlich wurde sogar das genannte AKW Grafenrheinfeld im Jahre 2015 stillgelegt. Man verglich Pausewang daraufhin mit Don Quijote, der aber in ihrer Gestalt nicht gegen Windmühlen, sondern gegen AKW antrete, und ihre Gegner am Ende sogar kapitulieren sah.


Geologen legen fossile Wälder in der Antarktis frei

Geologen der University of Wisconsin-Milwaukee wagten den Aufstieg in die Gebirge der Antarktis, um dort nach fossilen Überresten der ursprünglich so waldreichen Flora zu suchen. Die Expedition stand unter dem Forschungsvorhaben mehr über das Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze zu erfahren.

Lies hier den ganzen Artikel zum Thema!

Die weltweit längste Sauropoden-Spur

Im französischen Plagne, in der Nähe von Lyon, wurden erneut Fährten von Sauropoden, den größten Dinosauriern, entdeckt.
Sie stellen weltweit die längsten Trittspuren von Sauropoden dar!

Lies hier den ganzen Artikel zum Thema!

Der für das Dinosaurier-Aussterben verantwortliche Asteroid kühlte die Erde stärker ab als gedacht

Vor 66 Millionen Jahren schlug ein gewaltiger Asteroid auf die Erde. Als Folge wurden rund 75% aller Pflanzen und Lebewesen, unter ihnen auch die Dinosaurier, vernichtet.
Eine neue Studie besagt nun, dass der Impact für das Klima der Erde weitaus extremere Folgen hatte, als man bisher annahm.

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Montag, 30. Oktober 2017

Magische Mottos - Oktober: geheimnisvoll



Das Motto von Paleicas 12 Magischen Mottos für den Oktober lautet "geheimnisvoll", ein Begriff, den man wunderbar auf verschiedenste Art und Weise interpretieren kann und so bin ich nach zweimonatiger Abstinenz ( habe in August und September irgendwie keine Zeit gefunden, mitzumachen) wieder mit dabei!


Redscales im Sauerland
 Film bei der Entwicklung ruiniert
 ein Versuch, EBS (exposing both sides) auszuprobieren
 im Dom zu Köln
 mit der disderi robot 3 + dunkle Farbfolie


Samstag, 28. Oktober 2017

ausgelesen: Isabel Allende - Eva Luna

schon vor Monaten habe ich den Roman >>Eva Luna<< von Isabel Allende (*1942) ausgelesen.

Eva Luna ist das vierte Buch der chilenischen Schriftstellerin und Journalistin und wurde im Jahr 1987 veröffentlicht.

Allendes Vater ist der Cousin von Salvador Allende (1908–1973), der seit 1970 chilenischer Präsident war, bis er beim blutigen Putsch 1973 ums Leben kam, der den Diktator Pinochet an die Macht brachte. Isabel Allende ist also Nichte 2. Grades von Salvador Allende und die Großcousine von dessen Tochter, der gleichnamigen Politikerin Isabel Allende. (Quelle: Wikipedia)

Sie selbst führte ein bewegtes und problembehaftetes Leben, schrieb zahlreiche Bücher und einige Theaterstücke, sie lehrte auch Literatur an verschiedenen Universitäten und setzte sich für die Emanzipation der Frau ein.
Über Eva Luna sagt die Autorin, dass es nach >>das Geisterhaus<<, welches ihr half ihre Erinnerung zu bewältigen, und >>von Liebe und Schatten<<, welches ihr nach eigenen Angaben ihre Wut und ihren Hass nahm, endlich ein fröhliches Buch ist.

Die Handlung des Romans beginnt noch vor der Geburt Eva Lunas mit dem Leben ihrer Mutter Consuelo, die in einenm südamerikanischen Land, welches nicht genannt wird, bei einem Professor lebt und mit dessen Gärtner Consuelo auf seinem Sterbebett (auf wundersame Weise überlebt er schließlich doch) ihre Tochter zeugt, die nach dem Tod ihrer Mutter als Waise ihren Weg in der Welt suchen muss, als auch der Professor stirbt und sie somit ihr Zuhause verliert. Zunächst versucht sie sich als Dienstmädchen, verliert jedoch diese Stellung und gerät an den Straßenjungen Huberto Naranjo, der sie bei der Señora, einer Bordellbesitzerin, unterbringt, die sie zu ihrer  Gesellschafterin macht, doch politische Unruhen zwingen sie später dazu zu fliehen, so gerät sie in den Ort Agua Santa, wo sie mit dem Araber Riad Halabi und dessen Ehefrau zusammenlebt, doch auch dies soll nicht von Dauer sein und ihr Leben dort steht unter einem unglücklichen Stern, nicht zuletzt, weil sich Eva Luna in Riad Halabi verliebt, nachdem sie realisiert, dass Huberto, der sich zu einem Rebellenführer entwickelt hat, nicht der richtige Mann für sie ist, obwohl sie diesen sehr stark liebt und begehrt...


In einer Parallelhandlung wird die Geschichte von Rolf Carle erzählt: Gepeinigt von einem sadistischen Vater lebt Rolfs Familie ein hartes Leben, dessen kurzer Lichtblick durch die Abwesenheit des Vaters, der an der Front im Krieg kämpft, durch dessen Rückkehr zunichte gemacht wird. Letztlich verlässt Rolf Mutter und Geschwister und lebt von nun an bei seinem Onkel und seiner Tante in Südamerika, er wächst zu einem führenden Journalisten heran und als er eines Tages über die Rebellen berichtet, begegnet ihm nicht nur dessen Anführer Huberto sondern wie durch Schicksal auch Eva Luna und der ganzen Kreis beginnt sich zu schließen...

Für mich zeigt sich Isabel Allende in diesem Roman als Autorin mit herausragender Erzählkunst: Die Charaktere sind alle sehr lebendig und vielschichtig erschaffen, die Geschichte phantasievoll und ungemein gut geschrieben, die Rahmenhandlung stützt sich auf die politischen Ereignisse des Südamerikas zur Zeit in der der Roman spielt. Es ist ein gelungenes und spannendes Buch, mit Herz und Poesie erzählt, ich mochte es wirklich sehr!

Freitag, 27. Oktober 2017

[Rezension] Miika Nousiainen - Die Wurzel alles Guten

Autor: Miika Nousiainen
Titel: Die Wurzel alles Guten (Originaltitel "Juurihoito", übersetzt aus dem finnischen von Elina
          Kritzokat
Verlag: Nagel & Kimche (im Carl Hanser Verlag), München
Seiten: 254 + Danksagung
erschienen ist der Roman im Jahr 2017, derzeit  wird er verfilmt und er erscheint auch als Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst

über den Autor:
Miika Nousiainen, geboren 1973 in Jyväskylä (Finnland), ist Schriftsteller, Drehbuchautor und TV-Journalist. Der Roman "Die Wurzel alles Guten" ist sein erstes Buch, das ins Deutche übersetzt wurde. Im Jahr 2009 erhielt er den renommierten finnischen Kalevi-Jäntti-Preis.

zur Story:
Als Pekka Kirnuvaara mal wieder beim Zahnarzt landet, diesmal als Privatpatient, ist ihm schnell klar, dass Esko und er mehr gemeinsam haben, als den Nachnamen und die Nase. Auf Pekkas Fragen geht er nicht ein, sondern setzt unablässig seine Zahnarztinstrumente, allem voran den Bohrer, ein.
Doch so schnell gibt sich Pekka nicht geschlagen und bringt Esko dazu, früher oder später einzugestehen, dass sie Halbbrüder sein müssen, doch beide haben nicht die leiseste Ahnung, wohin es ihren Vater verschlagen hat und so begeben sie sich schließlich auf die Suche, die sie nicht nur durch Skandinavien führt und enthüllt: Pekka und Esko sind nicht die einzigen Kinder von Onni Kirnuvaara...

Der finnische Bestseller des Autors Miika Nousianen, der derzeit auch verfilmt wird, ist ein überraschend gut geschriebener und sehr ungewöhnlicher Roman.
Mir gefallen der nicht-alltägliche Schreibstil mit den zahlreichen Wechseln des Erzählers und die Art, wie die Geschichte von einem Ort zum anderen führt , um schließlich in den Raum zu stellen, dass wir alle eine große Familie und einander ähnlicher sind, als wir vermuten, ohne dabei belehrend zu wirken.
Die Grundidee des Romans, die Suche nach sich selbst und nach seinen Wurzeln, wird hier mit viel Herz und Wärme umgesetzt und so verfehlt der Roman nicht seine Wirkung: Jeden von uns zu einer Reise zu sich selbst anzuregen.

Endlich wieder ein Roman, der auch ohne plumpe Umschreibungen und oberflächliche Sexszenen brilliert!

Freitag, 29. September 2017

Koralllenskelette könnten dem Effekt der Ozeanversauerung standhalten

Steigende Gehalte an atmosphärischem Kohlenstoffdioxid führen zunehmend zu einer Versauerung der Ozeane.
Wissenschaftler sehen darin eine ernste Bedrohung für die Stabilität der Korallen, doch neue Forschungsergebnisse zeigen jetzt, dass Korallen auf gänzlich andere Art und Weise wachsen, als man bisher angenommen hat.
Dies könnte bedeuten, dass Korallen der Versauerung trotzen können!

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Montag, 18. September 2017

Unter der Altiplano-Hochebene verbirgt sich mehr als erwartet

Seismologen versuchten der Entstehung kontinentaler Kruste auf den Grund zu gehen und machten sich dabei ganz unterschiedliche Methoden zunutze!

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Der heiße Innenraum der Ur-Erde erschuf einen Friedhof für Kontinentalplatten

Ein Friedhof für subduzierte Platten?
Forscher des Massachusetts Institute of Technology vermuteten, dass die Konvektion zum Zeitpunkt der Ur-Erde vor rund 3 Milliarden Jahren eine andere war und subduzierte Platten viel tiefer in den Mantel hinabgezogen wurden.
Ihre Analysen lieferten überraschende Ergebnisse!

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Sonntag, 3. September 2017

Anthropogen-induzierte Emissionen fossilen Methans höher als bisher angenommen

Ein Forscherteam der Universität Rochester untersuchte fast eine Tonne an Eisbohrkernen aus der Antarktis, um herauszufinden, wie hoch der Anteil der anthropogenen Emissionen des Methans ist, um bei der Bekämpfung des Klimawandels besser ansetzen zu können.

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Dienstag, 29. August 2017

Neu entdeckte Dinosaurierfossilien legen nahe, dass sie sich zum Schlafen wie Vögel zusammenrotteten

Ein illegal exportierter und später konfiszierter Fossilblock aus der Mongolei zeigt ein zuvor unbekanntes Verhalten bei vogelartigen Dinosauriern, das noch stärker als die Anatomie der Skelette an moderne Vögel denken lässt.

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Dienstag, 1. August 2017

Eine gentechnisch veränderte Superalge, die unsere Korallenriffe retten kann?

Die durch den Klimawandel hervorgerufene Korallenbleiche stellt global eine enorme Bedrohung für Korallenriffe dar. Gentechnisch veränderte Mikroalgen könnten die Stresstoleranz der Korallen gegenüber steigenden Meerwassertemperaturen erhöhen.
Liefern Forscher der University of New South Wales eine Wunderheilung?

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Heute vor...

...26 Jahren, am 1.August 1991, traten in Deutschland die ersten Vorschriften zur Eindämmung der FCKWs in Kraft. Früher nutzte man die FCKWs (Kurzform für Fluorchlorkohlenwasserstoffe), man spricht auch von halogenierten Kohlenwasserstoffen,  u.a. als Kältemittel in Kältemaschinen und Kühlschränken, als Treibgas in Spraydosen und als Lösemittel.

Verboten wurde die Nutzung von FCKWs da sie die Ozonschicht (die Schicht in der Erdatmösphäre die alle Lebewesen vor dem schädigenden Einfluss der UV-Strahlung schützt), zudem wirken FCKWs je nach ihrem Treibhauspotenzial unterschiedlich stark zur globalen Erwärmung bei (zum Teil übersteigt ihr Treibhauspotenzial das von Kohlenstoffdioxid um das Zehntausendfache!)

Doch die schädigende Wirkung auf die Ozonschicht ist noch nicht vorüber: Es dauert bis zu 20 Jahre bis FCKWs die Ozonschicht erreichen und dort ihre Wirkung entfalten. Eine Studie aus dem Jahr 2008 zeigt, dass noch immer große Mengen des FCKWs in die Atmosphäre gelangen, maßgeblich durch unsachgemäße Entsorgung alter Kühlschränke.

Montag, 31. Juli 2017

Magische Mottos - Juli: Liebe



 Das Motto von Paleicas Magischen Mottos lautet im Juli: Liebe! Ein Motto das für viele wohl ziemlich einfach umzusetzen ist, die in einer Beziehung/Partnerschaft leben..ja..die Singles müssen da wohl etwas kreativ werden...


diese Blumen hat mir mein bester Freund einmal geschenkt, bisher ist er der einzige Mann der mir Blumen schenkte!

ein Herz in einer Sellerieknolle, verrückt oder?

dieses Herz blieb zurück, als die Tasse Tee leer war

Liebesschlösser an der Rehberger Brücke in Oberhausen, Kamera: Canonet 28

die beiden hatten sich ziemlich doll lieb

Donnerstag, 27. Juli 2017

[Rezension] Alice Adams - Als wir unbesiegbar waren

Autor: Alice Adams
Titel: Als wir unbesiegbar waren (Originaltitel: "Invincible Summer", übersetzt von Eva Kemper)
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Seiten:332 + Danksagung

über die Autorin:
Alice Adams ist geboren in Australien, verbrachte eine Großteil ihres Lebens in London, dort kellnerte sie in London und erwarb auch einen Bachelor of Arts in Philosophie, außerdem verfügt sie über umfassende Kenntnisse in Mathematik, Wirtschaft und Informatik. Sie lebt mit ihrer Familie in London.


zur Story:
Die Freunde Eva, Benedict und die Geschwister Lucien und Sylvie kennen sich seit dem College und fiebern nach ihrem Abschluss dem "echten" Leben außerhalb der Uni entgegen, wobei jeder der vier andere Pläne und Träume verwirklichen möchte.

Doch wie im echten Leben kommt es meist anders als man denkt und die Freunde haben extreme Höhen und Tiefen zu bewältigen, die auch ihre Freundschaft so manches Mal auf die Probe stellt...

Die Charaktere sind sehr realitätsnah konstruiert, haben alle einen unterschiedlichen sozialen Hintergrund und könnten trotz ihrer anfangs tiefen Verbundenheit kaum unterschiedlicher sein.
Leider sind die Entwicklungen der Personen alle weniger rosig und positiv, insgesamt schon beinahe deprimierend und mir persönlich sind die Charaktere alle mehr oder weniger stark unsympathisch.
Auch habe ich den Eindruck als gehöre es für die Autorin zur Normalität (oder sogar "zum guten Ton"?), dass junge Leute Erfahrungen mit allen möglichen Drogen machen, sich in Alkoholexzessen verlieren und auch ein sehr üppiges und leichtlebiges Liebesleben führen..
Für mich absolut unverständliche Ansichten werden hier aufgeführt, verteidigt und positiv dargestellt (z.B. "Robert vögelte sich durch die Gegend, aber dass er nicht bereit war, deswegen zu heucheln, machte einen großen Teil seines Charmes aus"), sodass ich mich frage ob es wirklich Frauen gibt, für die das bei einem Mann eine Form von Charme darstellt und für die dieses Verhalten vollkommen in Ordnung ist..vielleicht bin ich einfach zu prüde dafür.
Vieles was den Charakter Eva betrifft, die eine Karriere als Broker einschlägt konnte ich nichtmal annähernd verstehen, da ich keine Ahnung von Investmentbrokern und ihrem Jargon habe und bestimmt geht es mir nicht alleine so, dieses Fachwissen kann meiner Ansicht nach nicht von einem durchschnittlichen Leser erwartet werden, was zwar nicht schlimm wäre, wenn dieser Jargon nur einen Bruchteil des Buches ausmachen würde, aber dieses "Kauderwelsch" geht lgeich über mehrere Seiten..

Mir persönlich sagt der Debütroman von Alice Adams nicht zu.

Freitag, 21. Juli 2017

Donnerstag, 20. Juli 2017

Produkttest: Frühmesner vegane Kräuterdusche & vegane Kräutermaske Hanf Ginkgo [PR-Sample]

Bereits im Mai diesen Jahres durfte ich zwei neue Produkte der Marke Frühmesner, einer Untermarke der Murnauer Markenvertrieb GmbH, aus der "Hanf Ginkgo"- Reihe testen.

Frühmesner soll es seit 1931 auf dem deutschen Markt geben, der Ursprung ihrer Produktphilosophie liegt in Kurbadeölen, die aus verschiedenen Heilkräutern entwickelt wurden. Wer sich näher über die Produktphilosophie und die Historie der Firma interessiert, kann sich auf der firmeneigenen Homepage informieren, dort findet man auch alle Infos zu den verschiedenen Produkten.

Testen durfte ich die vegane Kräuterdusche Hanf Ginkgo, die entspannend und natürlich pflegend sein, und nach einer märchenhaften Blumenwiese duften, soll, sowie die vegane Kräutermaske Hanf Ginkgo, die glättend wirken soll und einen Anti-Aging Effekt besitzen soll. Beide Produkte sind, wie der Name bereits verrät, vegan und enthalten kostbaren Safranextrakt.
Zudem handelt es sich um kontrollierte Naturkosmetik.



Das Duschgel kommt in einer Plastiktube mit 200ml Inhalt daher und liefert auf der Verpackung alle wichtigen Infos zum Produkt. Das Produktdesign ist einerseits modern aber auch traditionell und zurückhaltend gestaltet, es passt zu Naturkosmetik und der Firmenphilosophie, mir gefällt es sehr gut.
Die Tube liegt gut in der Hand, lässt sich gut öffnen und das Produkt gut dosieren.
Die Farbe des Duschgels ist durchsichtig, man erkennt aber, dass ätherische Öle enthalten sind.
Der Duft des Produkts ist kräutrig und anders als ich ihn erwartet hätte, ich finde man riecht den Safran heraus und es erinnert ein wenig an Ingwer.
Das Duschgel schäumt weniger stark auf, als konventionelle Duschprodukte, reinigt aber dennoch sehr gründlich, aber sanft.


Leider entwickelt es auf meiner Haut einen merkwürdigen Geruch, der mich an Salatsauce oder Mayonnaise erinnert, obwohl es in der Tube sehr angenehm und unaufdringlich riecht, ich denke aber dass dies an meiner Haut liegt und somit ein subjektives Empfinden ist, welches andere vermutlich nicht haben werden, vielleicht liegt es an der enthaltenen Milchsäure. Nachkaufen werde ich es dadurch allerdings nicht.

Die Inhaltsstoffe des Duschgels:
Aqua (Water), Sodium Coco-Sulfate, Lauryl Glucoside, Sodium Chloride, Glycerin, Maris Sal (Dead Sea Liquid Salt), Parfum (Fragrance), Ginkgo Biloba Leaf Extract, Cannabis Sativa Flower Extract, Crocus Sativus Flower Extract, Citric Acid, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Limonene, Linalool, Citral, Geraniol, Citronellol, Eugenol, Lactic Acid.

Die Maske steckt in einem Sachet, dass in Portionen zu 2x5ml eingeteilt ist. Eine Portion reicht aus für eine  einmalige Anwendung auf dem Gesicht. Die Maske ist weiß und hat eine cremige Konsistenz, sie riecht angenehm sanft und leicht nach Kräutern, aber besser als das Duschgel. 
Sie  hat sehr gute Inhaltsstoffe, wirkt angenehm kühlend auf der Haut (bestimmt auch sehr wohltuend nach einem Aufenthalt in der Sonne) und die Haut fühlt sich nach der Anwendung sehr weich, entspannt und geschmeidig an. Man soll die Maske 10 Minuten einwirken lassen und dann mit einem weichen Tuch abnehmen, eventuelle Reste sollen dann wie eine Pflegecreme einmassiert werden.



Da ich aber zu Unreinheiten und fettiger Haut neige, habe ich die Reste der Maske nach der Einwirkzeit mit klarem Wasser abgespült. Ich denke sie ist ideal für normale Haut oder leicht trockene Haut.

Die Inhaltsstoffe der Maske:
Aqua, Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Cetyl Alcohol, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Glyceryl Stearate, Hydrogenated Persea Grattissima (Avocado) Oil, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Cannabis Sativa Seed Oil, Beta Vulgaris (Beet) Root Extract, Hydrolyzed Corn Starch, Ginkgo Biloba Leaf Extract, Cannabis Sativa Flower Extract, Crocus Sativus Flower Extract, Xanthan Gum, Sodium Levulinate, Linoleic Acid, Benzyl Alcohol, Sodium Stearoyl Glutamate, Limonene, Parfum (Fragrance), Sodium Anisate, Palmitic Acid, Stearic Acid, Galactoarabinan, Tocopheryl Acetate, Lactic Acid, Linalool, Citral, P-Anisic Acid, Geraniol, Linolenic Acid, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Citronellol, Eugenol, Farnesol, Isoeugenol.

Nachkaufen werde ich die Maske nicht, da ich reinigende Masken bevorzuge und zudem ist hier Plamitic Acid (Palmitinsäure) enthalten, die vermutlich aus Palmfett gewonnen wurde, da ich versuche möglichst auf Produkte mit Palmöl/Palmfett und daraus gewonnenen Derivaten zu verzichten, was bei Kosmetik und Pflegeprodukten leider gar nicht so einfach ist.

Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank an Frühmesner, dass ich testen durfte.





Montag, 17. Juli 2017

Fossillagerstätte dokumentiert die Auswirkungen eines sauerstoffarmen Ozeans im Unteren Jura

Im Journal Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoeconology wurde eine Studie veröffentlicht, die sich mit den Auswirkungen des OAE (Ozeanisches Anoxisches Event) im Unteren Jura auf die marine Lebensgemeinschaft, befasst.

Lies hier den Artikel zum Thema!

Freitag, 7. Juli 2017

Forscher kartieren Metropolen bis auf den Millimeter genau und brechen damit sogar den Weltrekord

Ein Forscherteam um Xiaoxiang Zhu, Professorin für für Signalverarbeitung in der Erdbeobachtung der TU München, hat in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Großstädte so genau vermessen wie nie zuvor und dabei sogar einen Rekord gebrochen.

Lies hier den ganzen Artikel zum Thema!

Samstag, 1. Juli 2017

Magische Mottos - Juni: Don't !

Das Motto der Magischen Mottos von Paleica war im Juni "Don't!" (also "tu es nicht").

ich werfe ja des Öfteren mal die fotografischen Grundsätze über den Haufen und tue stattdessen etwas das aufregend ist und experimentiere.dennoch habe ich für das Motto des Monats Juni nur ein einziges Foto, Gegenlicht, eins meiner liebsten Motive voll auf den Sonnenball gehalten:


Zudem noch eine Doppelbelichtung (gut macht man schon) und ein Redscale (mögen auch einige)

Montag, 26. Juni 2017

Magma innerhalb der Erdkruste überraschend kalt

Welche Eigenschaften weist Magma auf, bevor es als Lava an die Erdoberfläche tritt?
Forschern der University of California und der Oregon State University ist es gelungen, mehr über den Zustand von Magma vor einer Eruption zu erfahren.

Lies hier den ganzen Artikel zu dem Thema

Sonntag, 25. Juni 2017

Video-Empfehlung: Ich habe für Lomtro etwas gekocht ;-)

Wer mich kennt oder mir hier oder anderswo schon länger folgt, weiß, dass ich auf experimentelle analoge Fotografie und Lomografie abfahre und gerne mal Film zerstöre bzw. ihn mit allem möglichem modifiziere.

So auch für einen Filmswap für Kai von Lomtro, dem ich einen modifizierten Film zukommen ließ. Leider ist von meinen Fotos letztlich nichts zu sehen, sodass es sich leider nicht um Doppelbelichtungen handelt, dennoch sind die Fotos sehr sehenswert wie ich finde.

Klickt hier, um euch das entsprechende Video anzusehen!


Es gibt auch einen Lomtro-Blog: KLICK!

und wer mehr von meinem Werk sehen möchte, sollte sich meine Flickrseite anschauen oder sich in meinem LomoHome umsehen!

Donnerstag, 22. Juni 2017

Wusstet ihr schon...? #2


Wusstet ihr schon, dass bei der Verbrennung von 10 Litern Benzin ca. 100 000 Liter Abgase entstehen?

Und nun überschlagt das gedanklich einmal, wieviel Liter Abgase pro Jahr in der Bundesrepublik Deutschland entstehen und wer das alles einatmet...

Samstag, 17. Juni 2017

Drohen durch fortschreitende Klimaerwärmung heftige Methanausbrüche?

Forscher der Arktischen Universität Tromsø entdeckten am Meeresgrund der Barentssee eindeutige Indizien für eine dramatische und explosionsartige Entgasung von Methanhydraten gegen Ende des letzten Glazials.
Ziemlich beunruhigend, wenn man bedenkt, dass sich durch den Klimawandel aktuell Gletscher zurückziehen und Eisdecken schrumpfen...

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Freitag, 16. Juni 2017

Indischer Subkontinent während Kontinentaldrift weniger isoliert als angenommen

 Lange galt die Auffassung, dass der Indische Subkontinent nach Abspaltung von Gondwana vor rund 130 Millionen Jahren isoliert durch den Ozean driftete, diese Lehrmeinung konnte nun anhand von winzigen Bartmücken (Gnitzen), eingeschlossen in Bernstein, widerlegt und starke Indizien für eine Austausch der Fauna und Flora Indiens mit Eurasien gefunden werden.

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Boden des Jahres 2017: Der Gartenboden

Der Gartenboden, besser bekannt als Hortisol, wurde zum Boden des Jahres 2017 gewählt.
Der in Mitteleuropa verbreitete anthropogene Bodentyp speichert viel Wasser und kann sogar als Archiv für Kulturgeschichte dienen.

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Testlauf für die Entwicklung komplexen Lebens

Wissenschaftler der University of Washington sind der Ansicht, dass ihre gemessenen Selen-Isotopiewerte in sedimentärem Schiefer der Beweis früheren komplexen Lebens, welches später wieder verschwand, sein könnte.

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"E.T."-ähnliches Insekt führt zur Einführung einer neuen taxonomischen Ordnung

 E.T. lässt grüßen und führt zur Einführung einer neuen taxonomischen Ordnung.

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Einzigartiger Fossilfund: Trilobit mit Eiern

Paläontologen der Western Illinois University stießen auf einen ordovizischen Trilobiten der vollständig erhaltene Eier enthielt.
Dies könnte ein Durchbruch im Hinblick auf viele ungeklärte Fragen der Fortpflanzung der Gliederfüßer sein.

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Möglicherweise ältester Vorfahre aller Deuterostomia (Neumünder) entdeckt

In Gesteinsschichten aus dem tiefsten Unteren Kambrium Südchinas wurde der vielleicht älteste Vorfahre aller Neumünder gefunden. Es könnte der lange gesuchte missing Link zwischen Urmündern und Neumündern sein.


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Fossil des Jahres 2017: Die Schreibkreide-Auster

Die Paläontologische Gesellschaft hat am 10. Februar das Fossil des Jahres 2017 vorgestellt:
Die Schreibkreide-Auster (Pycnodonte (Phygraea) vesiculare).

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Gespeist aus dem ersten Äon der Erdgeschichte

Der Erdmantel beherbergt Schmelze, die älter ist als der Mond:
Wissenschaftler fanden unlängst heraus, dass die heißesten und somit elastischsten Mantel-Plumes aus einem Reservoir gespeist werden, dessen Zusammensetzung seit der Entstehung der Erde nach dem Big Bang unverändert geblieben ist.

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Drei neue Uranminerale in Utah entdeckt

 In einer stillgelegten Mine in Utah wurden drei bisher unbekannte, sehr seltene Uranminerale entdeckt.

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Ein mesozoisches Vogelhaus

Noch immer gibt es zur Evolution des Fluges und der Eroberung des Luftraumes viele offene und ungeklärte Fragen. Der Artikel von Stephen L. Brusatte, erschienen in Science, fasst den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die Zukunft der diesbezüglichen Forschung

Lies jetzt den Artikel dazu!

Mit Google Street View in den Vulkan Marum hinabsteigen

Die Adventure-Fotografen bzw. -Filmemacher Geoff Mackley und Christopher Horsley haben ihre 360°-Aufnahmen des Lavasees im Inneren des Vulkans Marum der Insel Ambrym für Google Street View freigegeben und somit einer breiten Masse zugänglich gemacht.

Lies jetzt den entsprechenden Artikel dazu!

1,6 Milliarden Jahre alte Zellstrukturen von Rotalgen zeigen, dass sich mehrzelliges Leben wesentlich früher entwickelt haben könnte

Wissenschaftler vom Schwedischen Museum für Naturkunde in Stockholm haben in der 1,6 Milliarden Jahre alten Chitrakoot-Formation in Zentralindien möglicherweise die ältesten Fossilien eukaryotischer Pflanzen entdeckt. Es handelt sich dabei um Rhodophyten (Rotalgen), die somit 400 Millionen Jahre älter als die bisher ältesten Funde von Rotalgen wären. Dies würde bedeuten, dass die Ära des sichtbaren Lebens wesentlich früher begonnen haben könnte, als bisher angenommen wurde.

Lies hier den ganzen Artikel zum Thema...

Sedimente unter dem Toten Meer warnen vor fataler Dürre

Neue Forschungen des Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia State University zeichnen anhand von Analysen eines Bohrkerns aus der Gewässersohle des Toten Meeres ein düsteres Bild für die Grenzgebiete des Salzsees.

Lies hier den Artiekl zum Thema...

Klimawandel verstärkt globale Primärproduktion

Pflanzen sind auf atmosphärisches Kohlenstoffdioxid angewiesen, um Fotosynthese zu betreiben. Dabei nimmt die Vegetation dadurch eine Pufferwirkung auf das Klimasystem ein. Wissenschaftler der Carnegie Institution for Science haben nun herausgefunden, dass die Fotosyntheseleistung global seit der industriellen Revolution enorm zugenommen hat.
Doch was bedeutet dies für unser Klima?

Lies hier den Artikel zum Thema!

Unklarheiten in dekadischen Trends von Methan und Hydroxyl

Die Konzentration von Methan, dem zweitstärksten Treibhausgas, zeigt seit 2007 einen Anstieg, nachdem die Konzentration sich am Anfang des Jahrtausends eingependelt hatte. Weshalb wieder ein Antieg zu verzeichnen ist, ist nicht einfach zu erklären.
Wissenschaftler der renommierten Harvard School of Engineering and Applied Sciences wagten mithilfe komplexer Mathematik den Versuch einer plausiblen Erklärung.

Lies hier den ganzen Artikel!

Methanquellen als Kühlung für Treibhauseffekt?

 Methanquellen im Ozeanboden, die als mögliche Kühlung auf den Treibhauseffekt einwirken?
Forscher, darunter Professor Dr. Jens Greinert vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, könnten dem auf der Spur sein!

Lies hier den Artikel zum Thema...

Luftkontamination durch Blei bereits seit 2000 Jahren

Die Atmosphäre unseres Planeten enthält Blei.
Bisher ging die Forschung davon aus, dass es dabei eine natürlich-vorkommende Hintergrundbelastung gäbe, dies konnte nun aber durch Wissenschaftler der Harvard University falsifiziert werden.

Lies hier den Artikel dazu

Donnerstag, 15. Juni 2017

ausgelesen: Jules Verne - Reise um die Erde in 80 Tagen

bereits vor einigen Wochen habe ich "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne ausgelesen.

Ich mag die Abenteuerromane von Jules Verne sehr gerne, ich habe bereits mehrere von ihm gelesen.

Der Roman ist aus dem Jahre 1873 und handelt von dem englischen Gentleman Phileas Fogg, der extrem viel Wert auf Pünktlichkeit legt und auch dafür bekannt ist, dass sein Tagesablauf sich strikt nach der Uhrzeit richtet und somit streng durchorganisiert ist, wobei im Grunde genommen sein Leben recht ereignislos ist, einziges Highlight ist der tägliche Besuch des Reformclubs.

Aus Gründen der Pünktlichkeit kündigt Phileas Fogg an einem Oktobertag auch seinen langjährigen Diener, an seine Stelle tritt der Franzose Jean Passepartout, ein Beiname weil er sich stets aus der Verlegenheit zu ziehen weiß, die er sich allerdings zuvor stets selbst einbrockt, wie man im späteren Verlauf des Romans noch merken wird.

Mit den Mitgliedern des Reformclubs wettet er um 20.000 Pfund Sterling, dass er es schaffen kann, innerhalb von 80 Tagen einmal komplett den Globus zu umrunden, man einigt sich auf ein genaues Datum (natürlich mit exakter Uhrzeit) und Phileas Fogg und sein neuer Diener brechen noch an diesem Abend auf.

Zunächst führt die Reise über Paris nach Brindisi (Südostitalien), wo man das Schiff nach Bombay besteigen wird.
Zur gleichen Zeit jedoch wird ein Raub auf die Bank of England verübt und ein in Suez stationierter Polizeibeamter meint in der Beschreibung niemand geringeren als Phileas Fogg zu erkennen, die Wette hält er für einen schlau eingefädelten FLuchtversuch und so beginnt nicht nur eine abenteuerlicher Kampf gegen die Zeit sondern auch gegen die Justiz, doch sollte diese am Ende sogar Recht behalten?

Mir gefiel der Roman relativ gut, die Geshcihte kannte ich im Groben und Gnazen bereits, da ich als Kind eine Zeichentrickserie zu dieser Geschichte sah, die allerdings ganz schön stark abgewandelt ist.
Weniger gut gefielen mir die doch teilweise recht drastisch und plastisch geschilderten Szenen eines Überfalls von Indianern auf eine Zuglinie in Nordamerika, zum einen weil es doch sehr blutig zugeht (ich glaube niemand möchte sich realistisch vorstellen (können), wie Menschen von Zügen überfahren werden) und weil wieder einmal die Indianerstämme als die Bösen und der westliche weiße Mann als der Gute und der Held dargestellt werden, aber so ist /war das nunmal in Abenteuerromanen..

Dienstag, 13. Juni 2017

Wusstet ihr schon...? #1

Wusstet ihr schon, dass bereits 1 Milliardstel Gramm TCDD (Tetrachlordibenzodioxin), besser bekannt unter dem Oberbegriff Dioxin, an Menschen einen Schaden anrichtet?

Montag, 12. Juni 2017

Heute vor...

...200 Jahren, am 12.06.1817, fuhr Karl Drais (mit vollständigem Namen Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn), ein bedeutender Erfinder der sogenannten Biedermaierzeit, zum ersten Mal mit seiner "Laufmaschine" durch Mannheim und rief damit das Ur-Fahrrad ins Leben.

Heutzutage ist das Fahrrad das am meisten genutze Transportmittel auf der ganzen Welt. Es bietet nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität.

Im Zusammenhang damit erinnert heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland nochmals an seine Petition gegen den Verkauf von Dieselneuwagen. Wenn ihr auch gerne Rad fahrt, spazierengeht und euch eine saubere Luft ein Anliegen ist, unterzeichnet jetzt die Petition vom BUND: **KLICK**

Ankündigung: Neue Blogkategorien "Wusstet ihr schon..?" und "Heute vor..."

Ich interessiere mich persönlich schon set längerer Zeit für Natur- und Umweltschutz und viele Themen, die damit zu tun haben.

Ich finde es wichtig, auch meine Mitmenschen über diese Themen zu interessieren und zu sensibilisieren ohne dabei mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen oder belehrend/missionierend zu wirken.

Daher habe ich mir gleich zwei neue Kategorien für meinen Blog überlegt:

In der Kategorie "Wusstet ihr schon...?" werde ich kurz und bündig interessante und wissenswerte Fakten zu den Themen Natur-und Umweltschutz aufschreiben.

Bei "Heute vor..." werfe ich einen Blick in die Vergangenheit und werde wichtige und bedeutsame Jahrestage zum Thema Umwelt erwähnen.


Dienstag, 6. Juni 2017

ausgelesen: L. Frank Baum - Der Zauberer von Oos

Der Kinderbuchklassiker von Lyman Frank Baum aus dem Jahre 1900 (Originaltitel: The Wonderful Whizard of Oz) beschreibt in 23 kurzen Kapiteln die Reise Dorothees durch das Land Oz.

Dorothee stammt eigentlich aus Kansas und lebte dort mit ihrer Tante und ihrem Onkel und ihrem kleinen Hund Toto bis zu dem Tag als ein Wirbelsturm Dorothee und Toto mitsamt dem Haus wegweht.

Im Land Oz angekommen stellt sie zunächst fest, dass das Haus die böse Osthexe erschlagen hat, was die im Ostreich lebenden Mümmler sehr freut, sind sie doch dadurch aus der Knechtschaft befreit. Sie erkennen in Dorothee deshalb eine edle und mächtige Magierin und sagen ihr, dass sie von nun ab die silbernen Zauberschuhe der Hexe ihr Eigen nennen darf.

Dorothee wünscht sich nichts sehnlicher, als zurück zu ihren Angehörigen nach Kansas zu können.
Die Mümmler (und auch die anderen Bewohner des Landes Oz) raten ihr aus diesem Grund den mächtigen Zauberer Oz zu Rate zu ziehen, doch warnen sie gleich zu Anfang, dass der Weg weit und gefährlich ist.
Dorothee jedoch kann dies nicht davon abhalten, sich auf die Reise zu machen..

Auf dem Weg durch das Land lernt sie eine Vogelscheuche, einen Löwen und einen Blechmann kennen und da sie ihrerseits alle einen großen Wunsch haben, begleiten sie sie.

Gemeinsam meistern sie jede Gefahr und jedes Abenteuer.

Letztlich stellt sich heraus, dass der mächtige Zauberer gar nicht mal so mächtig ist, man könnte ihn sogar einen Betrüger schimpfen, dennoch kann er den drei Begleitern Dorothees weiterhelfen, doch kann er auch Dorothee und Toto zurück nach Kansas bringen?

Die Quintessenz des Buches liegt für mich darin, dass manchmal ein Placeboeffekt ganz schön viel bewirken kann und man einfach nur an das Gute in sich und vor allem an sich selbst glauben muss.
Irritiert hat mich am Buch, dass es schon immer als Kinderbuch galt und das obwohl ziemlich brutale und plastisch geschilderte Erreignisse darin vorkommen. Speziell  an dieser mir vorliegenden Ausgabe ( Dressler Verlag aus dem Jahre 1987) hat mich verwundert, dass das Land Oos und nicht Oz heißt, obwohl es schon mehrfach auf Deutsch erschien und es dort Oz hieß, aber das ist ja eigentlich nur eine Nebensächlichkeit.