Donnerstag, 21. März 2019

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Stoppt Artikel 13!

Rettet das Internet!
 


Donnerstag, 21. Februar 2019

Bücher, die ich in 2018 sonst noch las

Shunryu Suzuki: Zen-Geist Anfänger-Geist
Dieses Werk hatte mir ein Bekannter ausgeliehen, und ich muss gestehen: Ich habe es ungefähr nur bis zur Hälfte gelesen. Der bedeutenste Zen-Meister des 20. Jahrhunderts lehrt in diesem Werk die maßgebliche Botschaft des Zen: Jeden Augenblick offen und neu zu erleben, frei von Gewohnheiten und Vorstellungen, insgesamt ist der Text aber äußerst theoretisch gehalten und auch wenn das Buch nur wenige Seiten umfasst handelt es sich dabei doch um recht schwere Kost.

Z. Blanck: Die Allee
Warum ich dieses Buch auf meiner Bücherwunschliste hatte, weiß ich nicht mehr zu sagen, dennoch habe ich es eines Tages bekommen können und dann auch gelesen. Es handelt von einem "Alternativler", der gerade von einer Indienreise zurückgekehrt, eine Wohnung respektive Unterkunft in einem besetzten Haus angeboten bekommt und seinen Erfahrungen in dieser Zeit.
Ich denke der Autor schildert und verarbeitet in diesem Werk seine eigenen Erfahrungen, denn Z. Blanck besuchte einst selbst die Kunstakademie Düsseldorf und probierte die verschiedensten Tätigkeiten aus, bevor er Ende der 90er Jahre wieder als Grafiker und Schriftstellr tätig wurde. Außerdem prangt im Klappentext die Aussage sollte er jemals über die Allee schreiben, würde er die Ereignisse so schildern, wie sie sich wirklich zugetragen hatten...
Ein Buch für alle die gerne Bücher über die alternative Szene Deutschlands lesen oder sich selbst ein wenig anarchistisch fühlen.

Peter Wohlleben: Das geheime Netzwerk der Natur
Ein überaus spannendes und lehrreiches Buch über die Zusammenhänge innerhalb der Natur, ohne dabei dröge zu sein. Eine kaum ergründete Welt und ein faszinierendes Zusammen- bzw. Wechselspiel zwischen Pflanzen und Tieren wird von Deutschlands bekanntestem Förster in diesem Werk beschrieben. Ein Muss für jeden Naturschützer und alle die mehr wissen wollen über das Grün um uns herum und wie schützenswert es ist.

Stefanie Zweig: Nirgendwo in Afrika
Ich glaube, ich hatte mir ziemlich viel von dem Buch versprochen, es stand schon recht früh und somit sehr lange auf meiner Bücherwunschliste. Die Geschichte, wohlgemerkt eine Autobiographie der Autorin, spielt vor und während sowie kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und handelt von einer deutsch-jüdischen Familie, die vor den Nazis fliehen muss und in Kenia auf verschiedenen Farmen ihr Glück und einen Neuanfang suchen, der den Eltern der kleinen Regina aber niemals so recht gelingen mag.
Vor allem weil es eine Autobiographie ist und dennoch so vollkommen flach geschildert, fast schon langweilig und lieblos statt schillernd und exotisch, war ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Vielleicht ist die Verfilmung von Charlotte Link aus dem Jahre 2001 am Ende doch stimmungsvoller...

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören
Dieser Roman ist durch Zufall in meine Hände geraten, der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Er spielt in New York und später in Kalaw, einem kleinen burmesischen Bergdorf, in das sich Julia Win auf der Reise nach ihrem Vater, der eines Tages einfach verschwand, begibt. Anlass zu ihrer Reise gaben ihr Liebesbriefe an eine ihr unbekannte Frau...
In Burma angekommen trifft sie auf einen ärmlichen aber sehr weisen alten Mann, der ihr die überraschende Lebensgeschichte ihresVaters erzählt und offenbart.

Giulia Enders: Darm mit Charme
"Darm mit Charme" ist ein sehr informatives und doch leicht verständliches Buch für alle die mehr wissen wollen über die Verdauung und was damit zusammenhängt. An einigen Stellen hätte ich mir noch mehr Informationen und dafür vielleicht weniger Illustrationen gewünscht, einiges kommt zu kurz, z.B. das Kapitel über Probiotika und wie man den Darm wieder aufforsten und sanieren kann, andere sind mir zu ausführlich. Dennoch war es recht unterhaltsam es zu lesen.

Paulo Coelho: Aleph
Der Roman "Aleph" aus dem Jahre 2010 hat vernichtende Kritiken erhalten. Ich fand ihn dennoch ziemlich gut und stimmig geschrieben. Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Reise, einer ungewöhnlichen Begegnung mit einer ungewöhnlichen Frau und führt Coelho, der in einen Zustand ähnlich der Lethargie geraten ist, auch auf die Reise in eine Vergangenheit aus einem anderen, vorigen Leben.
Man mag an Wiedergeburt glauben oder nicht, auf jeden Fall ist der Roman durchgehend interessant und spannend.

Paul Auster: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte
Eine Kurzgeschichte über die Fotografien eines Ladenbesitzers, den Paul Auster persönlich kennt und ganz nebenher eine Geschichte über einen (unbeabsichtigten) "Weihnachtszauber". Enthalten sind zudem sehr stimmungsvolle und winterliche schwarz-weiß Fotografien aus der Umgebung in der Paul Auster sich bewegt. Ein Muss für jeden Auster-Fan!

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand
Obwohl das Buch sehr populär ist und mehr oder weniger jeder es gelesen zu haben scheint, stand es recht lange auf meiner Bücherwunschliste (obwohl ich für gewöhnlich keine Mainstreamlektüre lese, außer von bestimmten Schriftstellern). Das Buch ist sehr amüsant, unterhaltsam und auch spannend, man kann es in einem runter lesen, es handelt sich hier nicht um schwere Kost. Die Charaktere sind sehr gut gewählt und beschrieben und es bietet einen gelungenen Mix aus Fakt und Fiktion der Weltgeschichte, die der Protagonist erlebt hat.
    Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter
     "Ronja Räubertochter" ist meine Lieblingsgeschichte von Astrid Lindgren seitdem ich den Film als Kind im Fernsehen gesehen habe. Einige werden sich sicher empören, aber ich konnte den anderen Geschichten von Astrid Lindgren inklusive Pippi Langstrumpf nichts abgewinnen, weder als Kind noch als Erwachsene. Die einzigen Werke die ich sonst noch mochte waren die Geschichten der Kinder aus Bullerbü und "Karlsson auf dem Dach", das ich allerdings nie gelesen habe sondern nur als Film im Fernsehen sah.
    Paul Auster: Von der Hand in den Mund 
    Paul Austers Autobiographie trägt auch den Untertitel "Eine Chronik früher Fehlschläge" und so erscheinen auch die frühesten Jahre seines Werdegangs während der 60er und 70er Jahre: Als Übersetzer musste er sich über Wasser halten, lernte seine erste Frau kennen mit der er ein Kind bekam. Als Vater fiel es ihm noch schwieriger seine Familie zu ernähren, wurden doch all seine ersten Bestrebungen als Schriststeller abgelehnt, keiner wollte seine Gedichte oder Dramen veröffentlichen. Erst unter einem Pseudonym und mit einem Krimi gelang es einen Verleger für ihn zu interessieren, doch prompt ging der Verlag pleite...
    Neben der Autobiographie sind in dem Werk auch erste Werke wie z.B. kurze Theaterstücke enthalten.

    Freitag, 8. Februar 2019

    [Rezension] Luke Allnutt - Der Himmel gehört uns

    Autor: Luke Allnutt
    Titel: Der Himmel gehört uns (Originaltitel "We own the sky", ins Deutsche übersetzt durch Veronika Dünninger, deutsche Ausgabe erschienen in 2018)
    Verlag: blanvalet in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München
    Seiten: 444 Seiten + Danksagung

    über den Autor:
    >> Luke Allnutt ist in Großbritannien aufgewachsen und arbeitet als Journalist. Der Himmel gehört uns ist sein bewegender Debütroman, der international für Furore sorgte und von der Presse gefeiert wird. Noch vor Erscheinen hat er sich in 30 Länder verkauft. Luke Allnutt lebt mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Söhnen in Prag und schreibt derzeit an seinem nächsten Roman. << (zitiert von der Homepage der Verlagsgruppe Random House)


    zur Story:
    Anna und Rob: Ein junges verliebtes Ehepaar zu deren Glück nur noch ein Kind fehlt um diess zu perfektionieren. Schließlich wird Sohn Jack geboren und das Glück der beiden scheint perfekt.
    Zu perfekt, denn Jack erkrankt einer seltenen Form von Krebs. Dennoch stehen die Heilungschancen dank einer Operation gut. Doch der Krebs kehrt in einer viel aggressiveren Form zurück und es bleibt nicht mehr viel Zeit. Während Anna ihre eigene Art hat mit dem ganzen fertig zu werden, klammert Rob sich an jeden noch so kleinen und doch abwegigen Hoffnungsschimmer und setzt alles auf eine Karte..

    meine Meinung:
    Ein schlimmes und schwieriges Thema für einen Roman. Niederschmetternd allein die Vorstellung, vor allem für Eltern.
    Sofort als ich wusste um was es geht, dachte ich, dass man sich etwas derartiges nicht einfach ausdenken kann, wenn auch der Autor selbst und nicht etwa sein Kind an Krebs erkrankt war.
    Vielleicht ist der Roman so etwas wie eine Katharsis für den Autor, ein sich-von-der-Seele-schreiben, immerhin ist der Roman das erste Buch, das Luke Allnutt geschrieben hat.