Donnerstag, 4. September 2014

citation



Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien … Es ist eine Art zu leben.

 (Henri Cartier-Bresson)

komische Zeit gerade

die Welt befindet sich in Aufruhr.

nicht nur was politische Konflikte (oder kann man das schon Krieg nennen? wo hören Konflikte auf und wo beginnt Krieg ? wie weit muss ein politischer Konflikt voranschreiten, um als Krieg definiert zu werden ? und gibt es Nationen auf unserer Welt, die noch nie in eine Form von Krieg verwickelt waren ? Fragen über Fragen) betrifft, nein auch der Ton unter den Menschen die ich kenne wird schärfer und härter.
ich will niemandem etwas böses, doch riskiere und traue ich mich meine Meinung zu sagen, dann werde ich sofort angeblafft und ich fühle mich zurückversetzt in meine Schulzeit, eine Zeit in der ich soweit fertig gemacht wurde, dass ich es nicht mehr gewagt habe, meine Meinung kundzutun oder überhaupt noch etwas zu sagen in der Gesellschaft meiner Hasser. 

und auch ich verspüre eine innere Glut getrieben von unterdrückter Aggression, unterdrückte Enttäuschungen und Gefühle stauen sich.

aber das ist noch nicht alles.

für mich schlagen derzeit eine ganze Menge Türen zu. konventionelle Türen, mit Rahmen und Klinke usw. und an anderen Stellen befinden sich Drehtüren. solche die sich drehen und an manchen Stellen zu sind und dann steht man davor und wartet und dann kommt wieder die Stelle wo sie offen sind. doch frage ich mich gerade, ob die Drehtüre nicht durch eine konventionelle ersetzt wurde und diese dann auch zuschlug und vielleicht sogar die Klinke abbrach.
und ich stehe nur unbeteiligt davor und staune und weiß gar nicht so richtig was los ist. betrachte es nahezu emotionslos, scheine dabei außen vor zu sein, mein Leben erscheint mir auf der Kinoleinwand gezeigt zu werden und ich sitze vollkommen allein im Saal und schaue zu, distanziert, scheine die Protagonistin nicht zu erkennen.

und an anderer Stelle handle und tue ich, ich denke und bemühe mich, doch alles Handeln und Machen und Tun und sagen und Denken wird nur verspottet, verhöhnt und verlacht.
mit dem Finger scheint man auf mich zu zeigen und zu sagen "guck mal die da, haha, die ist so saudumm, haha, aber unterhaltsam" und alle so "Yeah ! machen wir sie fertig!"
und das tut weh.
wie Schläge trifft mich euer Spott.
Stück um Stück zertrampelt ihr mich, meine Seele, und mein Herz blutet und ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertrage. habe Angst vor meinen eignen Reaktionen, Angst im Affekt einen Fehler zu begehen, den ich nicht wieder korrigieren kann, manchmal geht mein Schmerz sogar so weit, dass ich denke ihr würdet nur dann aufhören mich zu verhöhnen, wenn ich den letzten Schritt gegangen bin, wenn es meine Seele aushaucht und mein Licht ausgeht.
aber würde es ein Gefühl des Bedauerns bei euch auslösen ?




Mittwoch, 3. September 2014

statement of the day

Doppelmoral finde ich zum Kotzen !!!




Menschen die dir mit Gott kommen, in die Kirche gehen und Sachen posten, die darauf aufmerksam machen sollen, dass man nicht pauschalisieren oder hassen oder jemanden beleidigen sollte, denn man weiß nicht was dieser Mnesch gerade durchlebt oder auch nur wer und was er ist.






gleichzeitig gehen sie aber her und mobben und dissen mich und nehmen sich ehraus mir zu sagen, wie ich in ihren Augen bin.



ich hoffe euer Heiligenschein kommt nach unten und erwürgt euch !

ich muss mich und meinen Charakter und mein Handeln und Denken vor niemandem verantworten außer vor mir selbst und meinem Schöpfer, ich tue niemandem etwas zu leide.




denkt mal über meine Worte nach.



Dienstag, 2. September 2014

mantra

You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
You're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me
you're no good for me I don't need nobody
don't need no one that's no good for me 

(The Prodigy - No Good)

ich flieg zum Mond und komm nicht wieder.

das hab ich vor Kurzem irgendwo aufgeschnappt und es spricht mir so sehr aus der Seele.

gern säße ich jetzt auf dem Mond und würde nur denken "pfft..Erdlinge...wer braucht denn die ?!"

habe wieder das Gefühl, man versteht mich absichtlich falsch und für den Rest bin ich ja eh nur unsichtbar (ja so wie in dem Song von Madsen). Türen gehen einfach so zu und ich weiß nicht wieso , was soll das bloß alles ?

und neue Türen ? selbst wenn ich Interesse hätte müsste ich die vermutlich selbst mit Vorschlaghammer und Kreissäge ins Mauerwerk einreißen...so ähnlich wie in dem Video zu "no good" von The Prodigy.

überhaupt ist das Leben doch eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Songs, Songs in meinem Kopf die geistige Bilder, ja regelrecht Kopfkino erzeugen, melancholisch nachdenkliche Szenen, so wie der Pfad am Baldeneysee mit Nebel und Krähen und zwischendrin exaltierte Partyszenen mit Schweiß und Lärm, die einen aber auch nur noch verbrauchter zurücklassen..

am Schluss vielleicht eine verblassende Strandszene, Frau mit Blick aufs Meer während das Bild langsam unscharf wird und verblasst...