Dienstag, 6. Juni 2017

ausgelesen: L. Frank Baum - Der Zauberer von Oos

Der Kinderbuchklassiker von Lyman Frank Baum aus dem Jahre 1900 (Originaltitel: The Wonderful Whizard of Oz) beschreibt in 23 kurzen Kapiteln die Reise Dorothees durch das Land Oz.

Dorothee stammt eigentlich aus Kansas und lebte dort mit ihrer Tante und ihrem Onkel und ihrem kleinen Hund Toto bis zu dem Tag als ein Wirbelsturm Dorothee und Toto mitsamt dem Haus wegweht.

Im Land Oz angekommen stellt sie zunächst fest, dass das Haus die böse Osthexe erschlagen hat, was die im Ostreich lebenden Mümmler sehr freut, sind sie doch dadurch aus der Knechtschaft befreit. Sie erkennen in Dorothee deshalb eine edle und mächtige Magierin und sagen ihr, dass sie von nun ab die silbernen Zauberschuhe der Hexe ihr Eigen nennen darf.

Dorothee wünscht sich nichts sehnlicher, als zurück zu ihren Angehörigen nach Kansas zu können.
Die Mümmler (und auch die anderen Bewohner des Landes Oz) raten ihr aus diesem Grund den mächtigen Zauberer Oz zu Rate zu ziehen, doch warnen sie gleich zu Anfang, dass der Weg weit und gefährlich ist.
Dorothee jedoch kann dies nicht davon abhalten, sich auf die Reise zu machen..

Auf dem Weg durch das Land lernt sie eine Vogelscheuche, einen Löwen und einen Blechmann kennen und da sie ihrerseits alle einen großen Wunsch haben, begleiten sie sie.

Gemeinsam meistern sie jede Gefahr und jedes Abenteuer.

Letztlich stellt sich heraus, dass der mächtige Zauberer gar nicht mal so mächtig ist, man könnte ihn sogar einen Betrüger schimpfen, dennoch kann er den drei Begleitern Dorothees weiterhelfen, doch kann er auch Dorothee und Toto zurück nach Kansas bringen?

Die Quintessenz des Buches liegt für mich darin, dass manchmal ein Placeboeffekt ganz schön viel bewirken kann und man einfach nur an das Gute in sich und vor allem an sich selbst glauben muss.
Irritiert hat mich am Buch, dass es schon immer als Kinderbuch galt und das obwohl ziemlich brutale und plastisch geschilderte Erreignisse darin vorkommen. Speziell  an dieser mir vorliegenden Ausgabe ( Dressler Verlag aus dem Jahre 1987) hat mich verwundert, dass das Land Oos und nicht Oz heißt, obwohl es schon mehrfach auf Deutsch erschien und es dort Oz hieß, aber das ist ja eigentlich nur eine Nebensächlichkeit.

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