Donnerstag, 30. Juli 2015

ausgelesen: Michael Ende - Momo


ich weiß gar nicht mehr, wie ich dazu kam, einst dieses Buch auf meine Bücherwunschliste aufzunehmen, aber den letztlichen Ausschlag es zu erwerben und zu lesen gab das folgende Foto:
es ist nach etlichen Jahren das erste Mal, dass ich wieder einen Schwarz-Weiß-Film benutzt habe ( ein Kodak BW CN 400), entstanden ist das Foto am Wasserschloß Werdringhausen (Hagen) und es erinnert mich beim Betrachten immer wieder an einen wunderbaren Tag.
als ich die Schildkröte sah, fiel mir wieder ein, dass in ""Momo" auch eine Schildkröte vorkommt und sogar eine wichtige Rolle spielt, die Entscheidung war gefallen: ich musste es dringend lesen (hatte als Kind einen Teil des Films gesehen und mich furchtbar geängstigt, abgesehen davon, dass ich nicht begriffen hatte worum es geht).


der Roman von Michael Ende wurde 1973 veröffentlicht und handelt von dem Waisenmädchen Momo, ihren Freunden und wie sie letztlich zu einer Art Heldin wird, besonders war sie ja schon immer.


der Untertitel lautet "die seltsame Geschichte von den Zeitdieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte"
klingt doch spannend und mystisch-verworren, oder ?

eigentlich ist Momo wohl ein KInder- und Jugendbuch, aber ich kann es auch jedem Erwachsenen ans Herz legen es zu lesen. es ist bezaubernd und fesselnd geschriebend, gleichsam lehrreich und unterhaltsam und ich denke den meisten wird es wie Schuppen von den Augen fallen, wenn sie erkennen wieviel Wahrheit doch in dieser Geschichte in Bezug auf die Gesellschaft in der wir leben steckt.


verfilmt wurde Momo im Jahre 1986 und die Verfilmung hält sich streng an den Roman; Ende selbst hat eine Statistenrolle in dem Film überommen.



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