Donnerstag, 15. Juni 2017

ausgelesen: Jules Verne - Reise um die Erde in 80 Tagen

bereits vor einigen Wochen habe ich "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne ausgelesen.

Ich mag die Abenteuerromane von Jules Verne sehr gerne, ich habe bereits mehrere von ihm gelesen.

Der Roman ist aus dem Jahre 1873 und handelt von dem englischen Gentleman Phileas Fogg, der extrem viel Wert auf Pünktlichkeit legt und auch dafür bekannt ist, dass sein Tagesablauf sich strikt nach der Uhrzeit richtet und somit streng durchorganisiert ist, wobei im Grunde genommen sein Leben recht ereignislos ist, einziges Highlight ist der tägliche Besuch des Reformclubs.

Aus Gründen der Pünktlichkeit kündigt Phileas Fogg an einem Oktobertag auch seinen langjährigen Diener, an seine Stelle tritt der Franzose Jean Passepartout, ein Beiname weil er sich stets aus der Verlegenheit zu ziehen weiß, die er sich allerdings zuvor stets selbst einbrockt, wie man im späteren Verlauf des Romans noch merken wird.

Mit den Mitgliedern des Reformclubs wettet er um 20.000 Pfund Sterling, dass er es schaffen kann, innerhalb von 80 Tagen einmal komplett den Globus zu umrunden, man einigt sich auf ein genaues Datum (natürlich mit exakter Uhrzeit) und Phileas Fogg und sein neuer Diener brechen noch an diesem Abend auf.

Zunächst führt die Reise über Paris nach Brindisi (Südostitalien), wo man das Schiff nach Bombay besteigen wird.
Zur gleichen Zeit jedoch wird ein Raub auf die Bank of England verübt und ein in Suez stationierter Polizeibeamter meint in der Beschreibung niemand geringeren als Phileas Fogg zu erkennen, die Wette hält er für einen schlau eingefädelten FLuchtversuch und so beginnt nicht nur eine abenteuerlicher Kampf gegen die Zeit sondern auch gegen die Justiz, doch sollte diese am Ende sogar Recht behalten?

Mir gefiel der Roman relativ gut, die Geshcihte kannte ich im Groben und Gnazen bereits, da ich als Kind eine Zeichentrickserie zu dieser Geschichte sah, die allerdings ganz schön stark abgewandelt ist.
Weniger gut gefielen mir die doch teilweise recht drastisch und plastisch geschilderten Szenen eines Überfalls von Indianern auf eine Zuglinie in Nordamerika, zum einen weil es doch sehr blutig zugeht (ich glaube niemand möchte sich realistisch vorstellen (können), wie Menschen von Zügen überfahren werden) und weil wieder einmal die Indianerstämme als die Bösen und der westliche weiße Mann als der Gute und der Held dargestellt werden, aber so ist /war das nunmal in Abenteuerromanen..

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